Beflügelt vom Sieg auf dem Red-Bull-Ring, ging unser Partner MRS am vergangenen Wochenende in Zandvoort an den Start – wohl wissend, dass der schwierige Dünenkurs in den Niederlanden nicht gerade die Paradestrecke des BMW M6 GT3 ist. Von den Läufen 7 und 8 der ADAC GT Masters berichtet unsere Rennexpertin Konstanze Eichner.

Zum Qualifying am Samstagmorgen regnete es stark. Unter schwierigsten Bedingungen gelang Nicolai Sylvest dennoch eine sehr gute Runde, die für einen Startplatz in der neunten Reihe ausreichte. Im Rennen machte der junge Däne gleich mehrere Positionen gut. Ein perfekter Boxenstopp brachte seinen Kollegen Jens Klingmann dann sogar bis auf Position vier nach vorne. Eine Runde vor Schluss wurde Jens Klingmann allerdings von seinem Verfolger abgedrängt, so dass ein weiterer Konkurrent vorbeiziehen konnte. Am Ende von Lauf 7 der ADAC GT Masters stand ein toller 6. Rang, der mit 10 Meisterschaftspunkten belohnt wurde.

Das Qualifying zu Lauf 8 der ADAC GT Masters am Sonntagmorgen war trocken. Trotzdem konnte Jens Klingmann nur eine einzige schnelle Zeitrunde fahren. Grund: Beim Aufsetzen auf die Curbs öffnete sich die Frontverkleidung, was sich in wenigen Minuten nicht reparieren ließ. So nahm Jens Klingmann das Rennen aus Startreihe 12 in Angriff. Gleich zu Beginn holte er einige Positionen auf. Leider vereitelte jedoch ein unglücklicher Boxenstopp ein gutes Ergebnis beim ADAC GT Masters.

„Mit der Punkteausbeute in Zandvoort sind wir sehr zufrieden. Der 6. Platz am Samstag hat sich fast angefühlt wie ein Sieg, waren unsere Erwartungen doch eher bescheiden. Wir haben wieder einmal alles richtig gemacht und uns keinerlei Fehler geleistet“, sagt Karsten Molitor, Teamchef von MRS GT-Racing.„Am Sonntag waren wir einfach nicht schnell genug, der Sturm und der viele Sand auf der Strecke waren für uns nicht hilfreich, müssen wir doch mit unserem BMW in Sektor eins und zwei immer eine etwas andere Linie fahren. Nach dem Missgeschick beim Boxenstopp, bei dem sich das Sicherheitsnetz verklemmt hatte, war der Rückstand so groß, dass es keinen Sinn gemacht hätte, weiter zu fahren. Wir haben es vorgezogen, Auto und Material zu schonen, da wir bereits in dieser Woche die Rennen 9 und 10 auf dem Nürburgring auf dem Programm haben, bei dem wir uns eine noch bessere Ausbeute erhoffen.“

Fotos: © MRS/Axel und Linda Weichert

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Thomas Plünnecke
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