Wenn die Temperaturen steigen, hat auch die Baubranche Hochkonjunktur. Vor allem Straßen- und Fassadenbauer sowie Maurer und Dachdecker sind jetzt im Sommer den gefährlichen UV-Strahlen ausgesetzt. Um Gesundheitsrisiken zu vermeiden, haben wir hilfreiche Schutzmaßnahmen für die Arbeit im Freien zusammengestellt.

Sonne ist schön. Zuviel Sonne extrem gefährlich. Die stark erhöhte ultraviolette Strahlung, kurz UV-Strahlung, im Sonnenlicht kann in den Sommermonaten zu einer echten Gesundheitsgefahr werden. Vor allem Handwerker und Bauarbeiter, die typischerweise unter freiem Himmel arbeiten, müssen vorsichtig sein. Insbesondere von April bis September sollten betroffene Berufsgruppen eine Reihe an Vorsichtmaßnahmen treffen. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt bereits ab einem UV-Index von drei – im Sommer liegt der Wert in Deutschland zwischen fünf und acht – nicht ohne Schutz draußen zu arbeiten.

Kopfbedeckung

Hohe Temperaturen belasten den Kreislauf. Starke Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken führen deshalb schnell zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Um dies zu vermeiden, sollte der Kopf bei heißem Wetter besonders geschützt werden. Hier empfiehlt es sich auf Arbeitskappen – idealerweise mit einem zusätzlichen Nackentuch – oder Mützen mit breiter Krempe zurückzugreifen.

Hautschutz: Sonnenschutzmittel

Mit steigenden UV-Strahlen erhöht sich auch das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Um vorzusorgen, raten die Experten zu einer wasserfesten Sonnencreme – mit mindestens Lichtschutzfaktor 30. Für einen umfassenden Schutz sorgen Sonnenschutzmittel, die vor UV-A- und UV-B-Strahlen schützen. Viel hilft viel: Der Hautschutz sollte am besten großzügig aufgetragen werden und alle zwei Stunden erneuert werden. Die Sonnencreme von Berner ist beispielsweise ideal für die Arbeit im Freien: Sie wirkt sofort nach dem Auftragen und ist wasserfest.

Richtige Schutzkleidung

Auch wenn die Versuchung noch so groß ist: Mit freiem Oberkörper sollte jetzt im Hochsommer niemand an der frischen Luft arbeiten. Wer sich und seiner Haut etwas Gutes tun möchte, sollte vorwiegend Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen tragen. Luftdurchlässige Kleidung, Baumwollshirts oder UV-Schutz-Funktionsshirts schützen zusätzlich vor einer Überhitzung des Körpers und Feuchtigkeit wird abtransportiert. Die Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft (BG BAU) empfiehlt außerdem, zwischen 11 und 15 Uhr auf die Arbeit in der prallen Sonne zu verzichten und die Tätigkeiten, sofern möglich, im Schatten auszuführen. Übrigens: Auch die Anschaffung von Warn-UV-Schutz- und Kühlkleidung wird von der BG BAU gefördert. Diese helfen bei enormer Hitze die normale Körpertemperatur aufrecht zu erhalten und schonen so das Herz-Kreislauf-System.

Augenschutz (UV-Schutzbrille)

Intensive UV-Strahlung kann die Sehkraft langfristig schädigen. Bei Sonnenschein ist es deshalb wichtig, die eigenen Augen zu schützen, denn die Gefahr von Binde- und Netzhautentzündungen wird durch getönte Arbeitsschutzbrillen deutlich reduziert. Empfehlenswert sind Brillen der Schutzstufe 5 bis 2,5 und einer grauen Tönung. Berner bietet für einige Arbeitsschutzbrillen Varianten mit getönten Gläsern, die die empfohlenen Normen (nach DIN EN 166 und DIN EN 172) für gewerbliche Nutzung erfüllen und eine sichere Farberkennung im Straßenverkehr gewährleisten.

Extratipp: Neben dem richtigen Schutz von Haut und Augen sollten regelmäßige Pausen im Schatten eingelegt und immer ausreichend (min. 2,5 Liter) Wasser o.ä. natürliche Erfrischungen getrunken werden. Außerdem darf man sich nicht täuschen lassen – selbst wenn der Himmel bedeckt ist, kann die UV-Strahlung gefährlich hoch sein. Der aktuell vorherrschende UV-Index kann jederzeit beim Deutschen Wetterdienst unter www.uv-index.de in Erfahrung gebracht werden.

 

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