Die Temperaturen rutschen immer tiefer in den Keller. Das bekommen auch Autofahrer zu spüren. Mit einigen praktischen Helfern kommt man aber gut durch die kalte Jahreszeit. In unserer Blog-Serie „Berner fragt…“ haben wir uns bei Marius Stephan (Redakteur / stv. Leiter Abteilung Verlagsprodukte) von der SÜDWEST PRESSE erkundigt, welche Ausrüstungsgegenstände er jetzt im Winter an Bord hat.

Wenn im Herbst die erste Kälte Einzug hält, das muss noch nicht einmal Eis und Schnee sein, dann ist meine erste Maßnahme das Einpacken des Überbrückungskabels. Mein Sommerfahrzeug wird insgesamt eher selten bewegt, deshalb leidet die Batterie bei Kälte mitunter. Ansonsten gibt es bei diesem Wagen nichts zu tun, denn sobald es richtig kalt und schmuddelig wird, hält er Winterschlaf in der Garage.

Bei meinem Winterfahrzeug bin ich penibler und mache – bis auf den Reifenwechsel – (gute Winterreifen mit ausreichend Profil sind obligatorisch!) auch viel selbst: Frostschutz für Wischwasser und Kühlflüssigkeit, Talg für die Gummidichtungen um die Türen und möglichst immer saubere Scheinwerfer und Rückleuchten mit funktionierenden Leuchtmitteln erhöhen den Fahrkomfort und die Sicherheit in der kalten Jahreszeit enorm.

Ein Funktionstest sämtlicher beheizter Scheiben sowie der Sitzheizung steht natürlich ganz oben auf der Prioritätenliste. Auch das Überbrückungskabel aus dem Sommerwagen zieht sicherheitshalber mit um. Wirklich toll finde ich Enteisungssprays, kratzen war gestern – oder ist zumindest nur noch bei besonders hartnäckigen Vereisungen nötig. Wichtig: Das Spray gehört nicht in den Wagen, wo es unerreichbar hinter den zugefrorenen Türen liegt, sondern griffbereit in die Wohnung. Es empfiehlt sich, bei Enteisern auf die Qualität zu achten, denn manche Billigprodukte hinterlassen Streifen auf der Scheibe oder frieren dort gar wieder fest.

Zwei, drei warme Decken, Schneeketten und immer ein relativ voller Tank gehören bei mir ebenfalls zur Winterausrüstung – vor allem wenn es in den Skiurlaub geht. Gerade in diesen schneereichen Gebieten sollte man notfalls auch darauf vorbereitet sein, es einige Stunden im Wagen auszuhalten, wenn eine Passstraße gesperrt ist. Natürlich sollte man bei solchen Fahrten auch wissen, wann es Vorteile bringt, Traktionskontrolle und Stabilitätsprogramm zu deaktiveren und wie man dann mit dem Wagen umzugehen hat.

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Thomas Plünnecke
Als Leiter der PR-Werkstatt bin ich seit 2017 dafür verantwortlich, dass in der internen und externen Kommunikation alles wie geschmiert läuft. Außerdem sorge ich für den letzten Feinschliff bei Facebook, Twitter & Co. und helfe dabei, unsere Events auf Hochglanz zu polieren.