Herbstzeit ist Reifenwechselzeit. Eine Verbraucherstichprobe im Auftrag von Berner zeigt, dass hierzulande fast jeder zweite Autofahrer (45%) im Oktober auf Winterräder umsteigt. Wie halten es Profis: Orientieren sie sich an der branchenüblichen Empfehlung von „O bis O“ – und wer übernimmt den Reifenwechsel an ihrem Fahrzeug? Für unsere neue Blog-Serie haben wir bei Claudia Pfleging, Chefredakteurin des Fachmagazins FREIE WERKSTATT, nachgefragt.

Claudia Pfleging

Ich bin jemand, die das Wechseln der Reifen hinauszögert, also situationsbedingt zum Hörer greift, um einen Termin mit dem Reifenservice zu vereinbaren. Das geht manchmal gut bzw. direkt am nächsten Tag, manchmal auch nicht. Bisher habe ich aber auch noch keine brenzlige Situation erlebt, dass ich mit Sommerreifen durch Schnee bzw. auf Eis fahren musste. Kommt der Winter ganz plötzlich, lasse ich das Auto stehen und mache mich alternativ auf dem Weg zur Arbeit oder zum Termin.

Die Reifen lasse ich immer bei den Profis wechseln, da diese nicht nur wechseln, einlagern, sondern auch die Reifen wuchten. Sehr begrüßen würde ich, wenn mich mein Reifenservice kontaktieren würde, um mir Terminvorschläge anzubieten. Vergessen zu wechseln habe ich bisher noch nicht. Aber es hält sich das Gerücht, dass immer mal wieder Autofahrer zum Reifenwechseln kommen, die im November die Winterreifen austauschen lassen wollen.