Berner macht Schluss mit alten Energiefressern und rüstet auf Strom sparende LED-Lampen um. Bereits mehr als die Hälfte der 640 Leuchtstoffröhren am Unternehmensstandort in Künzelsau wurden umgetauscht. Bis 2021 soll das Nachhaltigkeitsprojekt des Großhandelsunternehmen abgeschlossen sein.

Das mobile Arbeiten in COVID-19-Zeiten nutzt das Team der Berner Haus- und Betriebstechnik, um Energiesparlampen in allen Bürogebäuden zu installieren. Inzwischen sind schon 400 der neuen Lampen mit LED-Technik verbaut. Der Rest soll in den nächsten Monaten schrittweise folgen. Die Beschäftigten freut es, denn mit der dezenten Beleuchtung lässt es sich jetzt von den Lichtverhältnissen her noch angenehmer arbeiten.

Für Kurt Rudolph, Leiter der Haus- und Betriebstechnik, liegen die Vorteile der Umrüstung klar auf der Hand: „Im Vergleich zu einer Leuchtstoffröhre verbraucht ein LED-Leuchtmittel nur zirka ein Fünftel an Strom“, rechnet er vor. Wenn die Umrüstung komplett ist, spart Berner rund 160.000 Kilowattstunden pro Jahr – und leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz. So lassen sich bis zu 72 Tonnen CO2 pro Jahr sparen.

„Als Unternehmen tragen wir Verantwortung für unsere Mitmenschen und Umwelt. Deshalb ist es unser Anspruch, ressourcenschonend und zukunftsorientiert zu wirtschaften“, sagt Geschäftsführer Joachim Kürten.

Und das Gute daran ist: Die Umstellung auf LED-Technik hilft nicht nur der Umwelt, sondern schont auch noch den Geldbeutel. Allein mit dem Wechsel einer Lampe ließen sich bereits 55 Euro pro Jahr einsparen. „Die Anschaffung der 640 Lampen hat sich spätestens nach 15 Monaten wieder eingespielt“, schätzt Rudolph. Bei einer langen Lebensdauer von rund 25 Jahren macht sich die Investition zusätzlich bezahlt.

Dass ein schonender Umgang mit Ressourcen wichtig ist, hat Berner schon früh erkannt. Seit 1997 versorgt zum Großteil ein Blockheizkraftwerk den Unternehmensstandort auf dem Garnberg mit Strom und Wärme. Überschüsse werden in das Stromnetz eingespeist. So ist die LED-Beleuchtung über den hauseigenen Strom abgedeckt – und somit im doppelten Sinne nachhaltig.

Foto: Berner Deutschland