Berner ist der Bitte der Hohenloher Kreisverwaltung um Spenden von Schutzausrüstung gefolgt. Ware im Wert von 10.000 Euro konnte Mitte April stellvertretend an Landrat Dr. Matthias Neth übergeben werden.

Kliniken, Arztpraxen, ambulante und stationäre Pflegedienste, Seniorenheime oder Bestatter – sie alle stehen momentan vor der Frage, wie sie ihre Beschäftigten vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus bestmöglich schützen können. Das allein ist schon Herausforderung genug. In diesen Tagen kommt jedoch noch eine weitere hinzu: Die persönliche Schutzausrüstung ist seit Wochen Mangelware – auch im Hohenlohekreis.

Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich deshalb in einem gemeinsamen Brief an Hohenloher Unternehmen gewandt und um Spenden von Schutzkleidung gebeten.

„Es war vor dem Hintergrund der extremen Verknappung gar nicht so einfach, noch ein passendes Paket zu schnüren“, berichtet Joachim Kürten, Geschäftsführer von Berner Deutschland. Auf dem Markt herrsche ein riesiger Wettbewerb. Der Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung sei größer denn je. „Auch wir verzeichnen seit Wochen eine immer stärkere Nachfrage. Sobald die Regale aufgefüllt sind, sind sie praktisch schon wieder leer“, so Kürten.

Als internationales Handelsunternehmen verfügt die Berner Group über ein breites und gut aufgestelltes Partnernetzwerk. Berner Deutschland, Tochterunternehmen der Berner Group, ist es deshalb gelungen, ein attraktives Paket im Wert von 10.000 Euro zusammenzustellen – bestehend aus Atemschutzmasken, Einweghandschuhen, Schutzanzügen und anderen Produkten der persönlichen Schutzausrüstung.

Am 17. April konnte die Spende an das Landratsamt des Hohenlohekreises übergeben werden. Landrat Dr. Matthias Neth nahm sie stellvertretend in Empfang: „Mit Berner verbindet uns eine langjährige und sehr gute Partnerschaft, auf die wir uns auch in Krisenzeiten stets verlassen können. Wir sind extrem dankbar für dieses außerordentliche Engagement unserer Gesellschaft und unserem Landkreis gegenüber. Das ist keinesfalls selbstverständlich.“

„Soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, gehört zur DNA unserer Unternehmensgruppe – b.responsible lautet einer unseren zentralen Werte“, betont Kürten und ergänzt: „Wir sind in der Region zu Hause. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus Hohenlohe. Aus diesem Grund war es uns ein großes Anliegen, die Kreisverwaltung bestmöglich zu unterstützen. Gerade in schwierigen Zeiten gilt es, zusammenzustehen und Solidarität zu zeigen.“