Was gibt es schöneres, als die ersten Sonnenstrahlen auf der heimischen Terrasse zu genießen? Ganz besonders angenehm sitzt es sich dabei natürlich auf einer selbstgebauten Veranda. Die Experten des Großhandelsunternehmen Berner aus Künzelsau (Baden-Württemberg) haben praktische Tipps zusammengestellt, was bei einer Do-it-yourself-Terrasse zu beachten ist.

Bevor der eigentliche Terrassenbau losgeht, muss zunächst der Untergrund entsprechend vorbereitet werden. Damit die Veranda später eben und gleichmäßig ist, kann entweder eine Bodenplatte betoniert werden oder der Untergrund wird geschottert und befestigt. „Sinnvoll ist es auch, der Terrasse ein leichtes Gefälle von circa 2 Prozent zu geben“, verrät Jan-Benedict Scheubert, Produktmanager Bau-Handwerk bei Berner Deutschland. „Dadurch fließt Regenwasser besser ab und Staunässe wird so vermieden.“

Bodenplatten vor Witterung schützen

Damit die Unterkonstruktion der Terrasse nicht direkt mit dem Boden in Kontakt kommt, empfiehlt es sich, Terrassenfüße zu verwenden, um einer frühzeitigen Verwitterung vorzubeugen. Höhenverstellbare Füße können zudem noch bestehende Unebenheiten ausgleichen.

Auch Terrassenpads sorgen für mehr Abstand zwischen dem Boden und der Unterkonstruktion.
Terrassenpads sorgen für mehr Abstand zwischen Boden und Unterkonstruktion. Foto: Berner

Alternativ können Handwerker auch auf Terrassenpads zurückgreifen. Diese werden – genau wie die Terrassenfüße – direkt an die Aluminium-Unterkonstruktion angeschraubt und schützen das Baumaterial vor Wettereinflüssen.

Auf die Unterkonstruktion folgen schließlich die Dielen. Auch hier hat der Berner Experte Jan-Benedict Scheubert einen wertvollen Tipp: „Es bietet sich immer an, einen Terrassengleiter oder Terrassenbauleisten zwischen die Unterkonstruktion und die Dielen einzubauen.“ Denn dadurch würde die Luftzirkulation verbessert und somit das Material langlebiger und beständiger. Weiterer Pluspunkt der Terrassengleiter: Durch eine flexible Ausgleichszone in der Mitte des Terrassengleiters werden Materialbewegungen optimal aufgenommen. Somit werden auch Schraubenabrisse in den Dielen vermieden.

Ähnlich wirken die Terrassenbauleisten: Sie schaffen einen Abstand von rund 10 mm zwischen der Unterkonstruktion und den Dielen. Dadurch wandeln sie die Scherbelastung, die auf die Schrauben der Dielen wirken, in eine Biegebelastung um und beugen so ungewollten Schraubenabscherungen vor.

Perfekter und gleichmäßiger Sitz für Paneelen mit Abstandshalter

Der Abstandshalter Patty sorgt für einen gleichmäßigen Sitz der Paneelen.
Der Abstandshalter Patty sorgt für einen gleichmäßigen Sitz der Paneelen. Foto: Berner

Damit die Dielen regelmäßig verbaut werden können, empfiehlt der Berner Experte sogenannte Abstandshalter. Diese sorgen für einen perfekten und gleichmäßigen Sitz der Paneelen und garantieren ein schnelles und genaues Einstellen des Abstandes zwischen den Terrassendielen.

Damit die Dielen regelmäßig verbaut werden können, empfiehlt der Berner Experte sogenannte Abstandshalter. Diese sorgen für einen perfekten und gleichmäßigen Sitz der Paneelen und garantieren ein schnelles und genaues Einstellen des Abstandes zwischen den Terrassendielen.

Wer besonderen Wert auf das Erscheinungsbild seiner Terrasse legt, sollte bei der Wahl der Schrauben die Augen offen halten. „Einige Schraubenarten verschwinden komplett zwischen den Dielen, sodass die Verschraubung optisch gar nicht mehr auffällt“, weiß Jan-Benedict Scheubert. Nicht zu vergessen ist auch der Dichtanschluss ans Mauerwerk: Hier sollten Heimwerker stets Fugenabdichtungen mit Silikon, Premium Acryl oder der Allwetter Dichtmasse vornehmen, um Schimmel vorzubeugen.

Berner Artikel für den Terrassenbau:

Terrassenfüße:

Holzspiralbohrer:

Terrassenpad:

Abstandshalter:

Terrassengleiter/-bauleiste:

Schrauben: