Frühlingszeit ist Reifenwechselzeit. Vor Beginn der wärmeren Tage sollten Autofahrer rechtzeitig auf Sommerreifen umsteigen. Diese verfügen über eine härtere Gummimischung und mehr Grip. Dadurch können sie hohen Temperaturen oder auch Starkregen besser standhalten als Winterpneus. Bei der Einlagerung der Winterreifen sollte man folgende fünf Tipps beachten.

1. Die abmontierten Winterreifen vor der Einlagerung sorgfältig säubern sowie Stahlfelgen, lackierte Alufelgen und Radkappen mit Felgenreiniger intensiv reinigen. Schmutz und andere Rückstände wie hartnäckiger Bremsenstaub, Öl oder Fett werden damit schnell entfernt. Nach einer kurzen Einwirkzeit muss der abgelöste Schmutz lediglich mit reichlich Wasser aus einem Gartenschlauch oder Hochdruckreiniger abgespült werden. Besonders sauber wird die Oberfläche mit Reifenschaum. Professionelle Lösungen werden nur aufgesprüht und müssen nicht mehr abgespült werden. Die Reifen glänzen sofort wie neu.

2. Sind die Reifen sauber, sollte jedes Rad gründlich auf Risse oder andere Schäden kontrolliert werden. Die DOT-Nummer an der Reifenflanke gibt Auskunft über das Herstellungsdatum der Räder. Sind sie zu alt – empfohlen wird eine maximale Altersgrenze von sechs bis zehn Jahren -, kann sich das negativ auf die Fahrstabilität und das Bremsverhalten auswirken. Um Lieferengpässe zu vermeiden lohnt es sich, rechtzeitig vor der nächsten Wechselsaison passende Ersatzreifen zu bestellen. Das gleiche gilt auch, wenn der vorhandene Reifensatz nicht mehr genug Profil hat. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter.

3. Auf Nummer sicher geht, wer den Reifenwechsel einem Profi in der Werkstatt überlässt. Dort gibt es auch Aufbewahrungstaschen, in denen die abmontierten Winterreifen sauber und bequem transportiert werden können.

4. Für die Einlagerung zu Hause gilt dann: Den Luftdruck der Reifen um 0,5 Bar gegenüber Normaldruck erhöhen. Kühl, trocken und dunkel lagern. Reifen mit Kreide oder Aufklebern kennzeichnen und ohne Felgen aufbewahren. Dann ist beim nächsten Wechsel sofort klar, welches Rad nach vorne und welches nach hinten gehört. Reifen senkrecht stehend abstellen.

5. Der Reifenwechsel lässt sich direkt nutzen, um als Zusatzservice die Kfz-Werkstatt die Bremsen, Stoßdämpfer und Federn auf Verschleißerscheinungen überprüfen zu lassen.

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© Text: djd. © Foto: Berner Deutschland