Herbstzeit ist Reifenwechselzeit. Von „O bis O“ lautet hier die allgemeine Empfehlung der Kfz-Profis. Das heißt: Von Oktober bis Ostern sollten Autofahrer besser auf Winterrädern unterwegs sein, um so das Risiko zu reduzieren, dass es bei plötzlichem Schneefall oder Blitzeis zu einer Rutschpartie mit ungewissem Ausgang kommt. Damit die Sommerpneus in der Zwischenzeit die saisonale Pause gut überstehen, haben unsere Experten nützliche Tipps zusammengestellt, was es bei der Reifeneinlagerung zu beachten gilt.

Die abmontierten Sommerreifen sollten vor dem Einlagerung sorgfältig gesäubert werden. Stahlfelgen, lackierte Alufelgen und Radkappen lassen sich mit Felgenreiniger intensiv reinigen. Schmutz und andere Rückstände wie hartnäckiger Bremsenstaub, Öl oder Fett werden damit im Handumdrehen entfernen. Nach einer kurzen Einwirkzeit von zwei bis drei Minuten muss der abgelöste Schmutz lediglich mit reichlich Wasser, einem Gartenschlauch oder einem Hochdruckreiniger abgespült werden. Für eine perfekt saubere Oberfläche greift man am besten zum Reifenschaum. Professionelle Lösungen, wie sie beispielsweise Berner anbietet, werden sogar nur aufgesprüht und müssen nicht mehr abgespült werden – in Sekundenschnelle glänzen alle Reifen wieder wie neu.

Detailcheck vor der Reifeneinlagerung

Sind die Reifen sauber, heißt es: Augen auf! Jedes Rad sollte gründlich auf Risse oder andere Schäden kontrolliert werden. Ein Blick auf die Reifenflanke lohnt sich ebenfalls, da die sogenannte DOT-Nummer Auskunft über das Herstellungsdatum gibt. Sind die vorhandenen Reifen zu alt (empfohlen wird eine maximale Altersgrenze von sechs bis allerhöchstens zehn Jahren), kann sich das unter Umständen negativ auf die Fahrstabilität und das Bremsverhalten auswirken. In diesem Fall ist es ratsam, sich rechtzeitig vor der nächsten Wechselsaison im Frühjahr passende Ersatzreifen zu bestellen. Das gleiche gilt auch, wenn der vorhandene Reifensatz nicht mehr genug Profil hat. Zur Info: Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter.

Wer auf Nummer sicher gehen will, dass wirklich an alles Wichtige gedacht wird, sollte den Reifenwechsel einem Profi überlassen und einen Termin in der Kfz-Werkstatt seines Vertrauens vereinbaren. Dort gibt es in der Regel auch Aufbewahrungstaschen, in denen die abmontierten Sommerreifen hinterher sauber und bequem transportiert werden können. Für die Reifeneinlagerung zu Hause empfehlen die Experten von Berner:

  • Luftdruck der Reifen um 0,5 Bar gegenüber dem Normaldruck erhöhen
  • Kühlen, trockenen und dunklen Ort für die Reifen auswählen
  • Reifen nicht mit Felgen aufbewahren
  • Reifen mit Kreide oder Aufklebern kennzeichnen. Dann ist beim nächsten Wechsel in der Frühjahrssaison sofort klar, welches Rad nach vorne und welches nach hinten gehört.
  • Reifen nicht an die Garagen- oder Kellerwand hängen, sondern senkrecht stehend abstellen

Extratipp: Viele Werkstätten bieten gegen eine entsprechende Gebühr auch die Möglichkeit an, die Sommerreifen bei ihnen einlagern zu lassen. Für Kunden wird oftmals sogar ein Sonderpreis gewährt. Autofahrer, die daheim nicht genügend Platz haben, sollten beim Kfz-Profi ihres Vertrauens also einfach mal nachfragen.

 

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