Egal ob Schweißnähte, Beschädigungen oder Unebenheiten – die Einsatzmöglichkeiten für Schleifmopteller sind vielfältig. Entsprechend umfangreich ist auch das Produktsortiment, das Berner für Profi-Handwerker bereithält. Aber welcher Schleifmopteller ist für welches Material am besten geeignet? Wir haben die wichtigsten Daten und Fakten zusammengetragen.

Grundsätzlich unterscheiden sich Schleifmopteller – auch Fächer- oder Lamellenschleifscheiben genannt – bereits in ihrem Design: Sie können entweder flach angelegt sein, wodurch mehr Schleifkontakt mit dem Material ermöglicht wird. Diese gerade Ausführung lässt eine breitere Schleifspur entstehen und ist damit ideal für Flächenschliffe geeignet. Alternativ gibt es Schleifmopteller mit gewölbtem bzw. gekröpftem Design, das zwar weniger Schleiffläche bietet, aber insgesamt aggressiver in der Bearbeitung ist. Deshalb eignet sich die gewölbte Ausführung insbesondere für Schweißnähte und Kanten.

Unterschiede bestehen auch in puncto Kornarten. Die Kornart bestimmt den Härtegrad, die Festigkeit und die Verschleißeigenschaften des Schleifmoptellers. Je nach Zusammensetzungen eignen sie sich für unterschiedliche Werkstoffe. Am häufigsten kommt Zirkonkorund zum Einsatz. Aufgrund der Härte ist es sehr gut für die Bearbeitung von Edelstahl geeignet. Berner nutzt zudem Keramikkörner für bestimmte Schleifmopteller. Der Vorteil: Diese Kornart ist extrem aggressiv und sorgt für einen höchstmöglichen Materialabtrag. Generell ist durch die synthetische Herstellung der Körner eine gleichbleibend hohe Qualität sichergestellt.

PREMIUMline Keramik

Um jeden Einsatzbereich der Schleifmopteller abzudecken, bietet Berner Handwerksprofis ein umfangreiches Sortiment an: Der Schleifmopteller PREMIUMline Keramik garantiert durch die Keramikkörner eine sehr hohe Abtragsleistung bei gleichzeitig langer Lebensdauer. Das Design der Scheibe ist mittig um 10° gewölbt. Trägerstoff ist in diesem Fall Glasfaser, das Klebemittel Kunstharz. Der PEMIUMline Keramik Schleifmopteller ist mit einem Durchmesser von 115 mm oder 125 mm erhältlich, jeweils mit den Körnungen P40, P60 und P80 sowie beim 125-mm-Teller zusätzlich noch mit der Körnung P120.

PREMIUMline Control

Drei eingearbeitete Kerben sorgen beim Schleifmopteller PREMIUMline Control für einen kontrollierten und präzisen Materialabtrag – auch an schwer zugänglichen Stellen. Schleifmittel ist in diesem Fall Zirkonkorund, der Trägerstoff der um 10° gewölbten Scheibe ist ebenfalls Glasfaser, das Klebemittel Kunstharz. Erhältlich ist diese Version des Schleifmoptellers mit 115 mm Durchmesser oder 125 mm Durchmesser mit einer Körnung P40, P60 oder P80.

PREMIUMline Hanf

Wem der Umweltschutz und die eigene Gesundheit besonders am Herzen liegen, greift auf den Schleifmopteller PREMIUMline Hanf zurück. Wie der Name schon verrät, dient bei dieser Version das Naturmaterial Hanf als Trägerstoff. Dadurch ist der Schleifmopteller sehr umweltfreundlich und gesundheitlich völlig unbedenklich. Zudem kann der Teller ohne Probleme bis zum letzten Millimeter verschliffen werden: Der elastische Grundteller aus Hanf verkratzt das bearbeitete Material bei einer Berührung nicht – im Gegensatz zu manch starren Grundtellern aus Glasfaser. Als Kornart setzt Berner auch in diesem Fall auf Zirkonkorund. Kunstharz sorgt für die nötige Verklebung. Das Design des Schleifmoptellers ist um 6° mittig gewölbt. Er ist mit den Durchmessern 115 mm oder 125 mm erhältlich. Beim Körnungsgrad wählen Handwerksexperten zwischen P40, P60, P80 und P120.

TOPline Zirkonkorund

Eine solide Balance zwischen ergiebigem Materialabtrag und einer langen Lebensdauer bietet der Schleifmopteller TOPline Zirkonkorund. Zirkonkorund dient hierbei als Schleifmittel, Glasfaser als Trägerstoff und Kunstharz als Klebemittel. Der Schleifmopteller ist mittig um 10° gewölbt und in drei Größen verfügbar: mit einem Durchmesser von 115 mm, 125 mm und 178 mm, jeweils mit Körnung P40 bis P80 sowie P120 beim Durchmesser 115 mm und 125 mm.

Zusätzlich gibt es den Schleifmopteller TOPline Zirkonkorund in flachem Design in den Größen 115 mm und 125 mm, jeweils mit Körnungsgrad von P40 bis P80. Als Trägermaterial fungiert hier Nylon, das ähnlich elastisch ist wie der Hanf-Grundteller beim Modell PREMIUMline Hanf. Entsprechend können Handwerksprofis auch den TOPline Zirkonkorund bis auf das letzte Korn verschleifen ohne Gefahr zu laufen, den Werkstoff zu beschädigen.

TOPline Flexidisc

Dank der flexiblen Lamellen eignet sich der Schleifmopteller TOPline Flexidisc ideal, um in schwer zugängliche Ecken zu gelangen. Auch Winkel oder runde Oberflächen können durch das spezielle Design der sich überlappenden Lamellen problemlos bearbeitet werden. Der TOPline Flexidisc Schleifmopteller ist mit dem Durchmesser 115 mm und 125 mm erhältlich, die Körnung reicht jeweils von P40 bis P80.

TOPline Alu

Robuste Keramikkörner sorgen beim Schleifmopteller TOPline Alu für einen sehr hohen Materialabtrag – sogar beim Bearbeiten von Aluminium, wofür kein Schleiföl benötigt wird. Der Schleifmopteller ist um 6° gewölbt, als Trägermaterial dient Kunststoff. Die Version TOPline Alu ist mit einem Durchmesser 115 mm und 125 mm zu haben, der Körnungsgrad reicht von P40 bis P60.

STANDARDline Zirkonkorund

Eine gute Abtragsleistung und eine lange Lebensdauer zeichnen den Schleifmopteller STANDARDline Zirkonkorund aus. Sein Design ist um 10° gewölbt, Glasfaser dient als Trägermaterial. Standardmäßig ist diese Version als 115 mm und 125 mm große Fächerschleifscheibe erhältlich mit einer Körnung von P40 bis P80.