Sicher durch den Winter: Diese 12 Dinge gehören jetzt in jedes Auto

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Meteorologisch beginnt der Winter zwar erst in einigen Tagen, vielerorts zeigen sich seine Vorboten aber schon jetzt sehr deutlich.  Je weiter die Temperaturen in den Keller fallen, desto größer werden die Herausforderungen für Autofahrer. Damit alle gut durch die kalte Jahreszeit kommen, hat Berner Deutschland eine Liste mit nützlichen Zubehörtipps zusammengestellt.

Folgende Dinge sollten während der Wintermonate in keinem Auto fehlen:

1. Übermäßig viel feuchte Luft führt dazu, dass das Auto von Innen beschlägt. Um schnell klare Sicht auf die Straßen zu bekommen, sollte das Gebläse am besten direkt und mit maximaler Power/Temperatur auf die Frontscheibe gerichtet werden. Zusätzlich beschleunigen lässt sich die Reinigung durch Antibeschlagtücher, die dank ihres speziellen Schutzfilms einen anhaltend und effektiven Schutz vor möglichen „Blindflügen“ bieten.

2. Die Ursachen, warum sich Feuchtigkeit im Auto sammelt, sind unterschiedlich. Manchmal können zum Beispiel poröse/durchlässige Dichtungen verantwortlich für das Problem sein. Silikonsprays schaffen hier Abhilfe: Sie halten das Gummi elastisch und schützen ganzjährig vor witterungsbedingten Einflüssen.

3. Wer weder die Möglichkeit hat, in einer Garage noch unter einem Carport zu parken, kann sein Auto mit einer Abdeckplane/-folie vollständig oder partiell (z.B. Windschutzscheibe) zuverlässig vor Schnee, Eis und Frost schützen.

4. Sollte sich eine dickere Eisschicht auf die Scheiben gelegt haben, kann man diese mit Scheibenenteiser rasch auftauen. Praktisch: Das Spray hilft sogar bei eingefrorenen Schlössern. Da er im Wagen jedoch nutzlos ist, wenn sich die Tür nicht öffnen lässt, ist es ratsam, den Enteiser immer griffbereit mit sich zu führen (z.B. in der Tasche).

5. Eisreste, die der Scheiben-Enteiser nicht entfernt hat, oder dünnere Eisschichten lassen sich mit einem Eiskratzer in der Regel innerhalb weniger Minuten beseitigen. Einfach nur ein „Guckloch“ freizukratzen, reicht allerdings nicht. Wenn die Frontscheibe dem Fahrer keine ausreichend große Sichtfläche bietet, droht ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro. Das Auto bereits warmlaufen zu lassen, während man noch fleißig Eis kratzt, kostet übrigens ebenfalls 10 Euro Strafe, wenn man dabei erwischt wird.

6. Schnee und Matsch können mit einem Handfeger oder Besen vom Auto gewischt werden. Hinweis: Wer das Ganze halbherzig erledigt, riskiert, von der Polizei zur Kasse gebeten zu werden. So kostet das Fahren mit zugeschneitem Kennzeichen 5 Euro Strafe. Satte 25 Euro werden fällig, wenn man mit einer Schneeschicht auf dem Wagendach unterwegs ist – neben der eigenen Sicherheit gefährdet man damit nämlich auch die übrigen Verkehrsteilnehmer.

7. Frostschutzmittel verhindert, dass die Scheibenwaschanlange im Winter einfriert. Empfehlung: Unbedingt ein Produkt verwenden, bei dem sich keine Streifen/Schlieren bilden und das eine Anti-Kalk-Formel enthält, die eine Mischung mit Leitungswasser aller Härtegrade ermöglicht.

8. Der Winter verlangt nicht nur vom Menschen, sondern auch von der Technik alles ab. Startersprays machen schwache Batterien flott und ermöglichen das problemlose Kaltstarten von Benzin-/Dieselmotoren, insbesondere bei extremen Minusgraden und feuchter Witterung.

9. Für den Fall, dass die Autobatterie komplett streikt, sollte man ein Starterkabel haben. Aber Vorsicht: Wird das Kabel bei der Starthilfe falsch angeschlossen, kann es beim Überbrücken zu Kurzschlüssen und Schäden in der Fahrzeugelektronik kommen.

10. Winterreifen sollte mittlerweile jeder aufgezogen haben. Wer bei Glatteis oder Schnee ohne die richtigen Pneus fährt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 60 Euro (im Falle eines Unfalls 120 Euro) und 1 Punkt in der Verkehrssünderdatei rechnen. Für einige Regionen, etwa bergige Gebiete, ist es außerdem ratsam, Schneeketten an Bord zu haben, damit man sich nicht festfährt.

11. Sollte auf den winterlichen Pisten wirklich nichts mehr gehen, ist es gut, ein Abschleppseil im Auto zu haben – ggf. auch, um anderen im Notfall aus der Patsche helfen zu können. Extratipp: Ein kleiner Klappspaten erleichtert das Wegräumen größerer Schneemengen rund um die Reifen, ein Beutel/Sack mit ein wenig Sand kann sich als äußerst nützlich bei der Anfahrt erweisen.

12. Damit man bei einer nächtlichen Panne oder dem frühmorgendlichen Eiskratzen nicht friert, empfiehlt es sich, Winterhandschuhe ins Auto zu legen. Wenn’s länger dauert, hält eine Decke den Körper warm. Ein praktischer Helfer ist – nicht nur in der kalten Jahreszeit – auch eine Taschenlampe. Wichtig: In regelmäßigen Abständen die Funktionsfähigkeit kontrollieren.

Abschließend noch ein Tipp für alle Sparfüchse: Manche Kfz-Händler und Werkstätten bieten attraktive Winter-Sets an, bei denen mehrere Produkte zur Pflege und Wartung des Fahrzeugs (z.B. Frostschutzmittel, Scheibenenteiser, Silikonspray, Antibeschlagtuch und Eiskratzer) zu vergünstigten Preisen zusammengefasst sind.

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