Soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, ist ein fester Bestandteil der Firmenkultur bei Berner Deutschland. Das Familienunternehmen aus Künzelsau lebt diesen Wert nach innen wie nach außen. Zur Stärkung des Ehrenamts setzt der B2B-Großhändler jetzt ein ganz besonderes Zeichen: Auf Wunsch erhalten alle Beschäftigten bis zu zwei zusätzliche freie Arbeitstage, um sich für einen guten Zweck ihrer Wahl zu engagieren.

Von dem bezahlten Sonderurlaub können sowohl die Mitarbeiter im Innen- als auch im Außendienst profitieren. Um die Vielfalt gemeinnütziger Tätigkeiten zu fördern, hat Berner die Regelung bewusst großzügig ausgestaltet. Interessierte müssen im Vorfeld lediglich mit ihrer jeweiligen Führungskraft und der Personalabteilung die wichtigsten Eckpunkte abstimmen. Sprich: Wann soll welche Organisation wie und wo unterstützt werden. Beim „Wo“ zeigt sich Berner ebenfalls äußerst flexibel – selbst soziale Einsätze im Ausland sind möglich. So ist eine Mitarbeiterin aus dem Stammhaus am Garnberg beispielsweise mit einer Gruppe aus Schwäbisch Hall für ein Hilfsprojekt nach Indien gereist (Foto unten bei der Spendenübergabe in einem Kinderheim).

Zeltlager der KjG

„Ich finde es wirklich klasse, dass wir bei Berner die Möglichkeit bekommen, etwas für das Gemeinwohl zu tun“, sagt Simon Leßmeister. Der 23-Jährige, der im Tagesgeschäft für Kunden aus dem Bauhandwerk verantwortlich ist, hat den Sonderurlaub für einen Einsatz in seinem Heimatort Pflaumheim genutzt. In den Sommerferien begleitete der Außendienstmitarbeiter das traditionelle Zeltlager der KjG (Katholische junge Gemeinde), für die er sich bereits seit 2012 ehrenamtlich engagiert. Als Betreuer kümmerte er sich um insgesamt 39 Jungen und Mädchen. Auf dem Programm der Freizeit standen unter anderem Sport, Workshops und eine Nachtwanderung. „Ich selbst hatte eine sehr glücklich Kindheit“, begründet Simon Leßmeister seine Motivation. „Davon möchte ich jetzt gerne etwas zurückgeben. Mit den Kids zu spielen, macht mir riesigen Spaß.“

Sommercamp für Kinder

Als Schulkind hat auch Nadja Ostheimer (Foto oben 3.v.l.) gerne an einer Ferienfreizeit teilgenommen. Inzwischen organisiert sie diese selbst. Denn die Berner Mitarbeiterin aus dem Service Center Vertrieb engagiert sich bereits seit vielen Jahren für die Evangelisch-methodistische Kirche und leitet regelmäßig ein Sommercamp für Kinder aus dem Hohenlohekreis sowie den angrenzenden Regionen. Mit 29 Jungen und Mädchen ging es im August eine Woche lang nach Ilsfeld bei Heilbronn. Bei schönstem Wetter verbrachte die Gruppe den Großteil der Zeit an der frischen Luft, zum Beispiel mit verschiedenen Ballspielen, handwerklichen Tätigkeiten oder Exkursionen in den Wald und in ein nahegelegenes Schwimmbad. „Uns ist wichtig, dass die Kinder nicht verlernen, sich auch ohne Medien zu beschäftigen“, erklärt Nadja Ostheimer. Handys oder Tablets müssen deshalb während der gesamten Freizeit ausgeschaltet bleiben. „Das gilt selbstverständlich auch für die Betreuer“, betont Nadja Ostheimer. Die 28-Jährige hat ihren Sonderurlaub für die Vorbereitung und Durchführung der Kinderfreizeit genutzt. „Das ist ein tolles Entgegenkommen der Firma Berner“, sagt sie. „Ich fühle mich dadurch noch einmal zusätzlich motiviert, weil es ein deutliches Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung meiner ehrenamtlichen Arbeit ist.“

Teilnahme an Gesundheitsstudie

Johannes Subklew (Foto rechts) hat die Regelung ebenfalls in Anspruch genommen. Der Gebietsverkaufsleiter aus dem Berner Kfz-Bereich hat sich an der bundesweiten NAKO Gesundheitsstudie* beteiligt. Zwei Tage lang wurde er in einem Institut in Berlin von Kopf bis Fuß durchgecheckt. „Die Ergebnisse sind für die Allgemeinheit extrem wertvoll, weil der genaue Zusammenhang zwischen den individuellen Lebensumständen eines Menschen und dem Auftreten bestimmter Volkskrankheiten untersucht wird“, berichtet der 33-Jährige. „Im Kern geht es um die Frage: Warum wird der eine krank, während der andere gesund bleibt?“ Langfristig erhoffen sich die Forscher, dank der breit angelegten Studie entscheidende Fortschritte bei Prävention, Früherkennung und Behandlung von Krebs, Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt & Co. zu erzielen. Johannes Subklew: „Ich freue mich, dass ich zu der Erforschung dieser weit verbreiteten Krankheiten einen sinnvollen Beitrag leisten kann.“

*Nähere Angaben zur Gesundheitsstudie finden Sie im Internet unter: https://nako.de.

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