Das Auto ist von einem gelben, klebrigen Film überzogen? Dann ist der Pollenflug auf seinem Höhepunkt – und die schlimmste Zeit für Allergiker hat begonnen. Niesattacken und tränende Augen begleiten sie nun im Alltag und können beim Autofahren extrem störend sein. Wir geben Erste-Hilfe-Tipps, wie Autofahrer sicher durch die Pollenzeit kommen.

Die Nase kitzelt, die Augen jucken und sind geschwollen, der Hals kribbelt. Allergiker haben es im Frühsommer nicht leicht. Besonders beim Autofahren sind Symptome wie diese besonders lästig, denn sie können immens ablenken. Wer mehrmals hintereinander niesen muss, kann im Straßenverkehr die Kontrolle über seinen Wagen verlieren und im schlimmsten Fall einen Unfall verursachen. Prävention ist daher das Gebot der Stunde.

Vor Niesattacken beim Autofahren schützt ein spezieller Pollenfilter. Er filtert Pollen und Pilzsporen sowie negative Umwelteinflüsse wie Staub und Abgase und sorgt für ein gesundes Raumklima. Damit die Wirksamkeit erhalten bleibt, sollte man den Filter ein- bis zweimal im Jahr vom Profi wechseln lassen. Ein zusätzlicher Klimaanlagencheck hilft, unangenehme Gerüche zu entfernen und garantiert bei steigenden Temperaturen eine angenehme Kühlung. Während der Autofahrt selbst sollten außerdem die Fenster und das Schiebedach geschlossen bleiben, damit die Pollen draußen bleiben.

Natürlich ist es unmöglich, das Auto permanent verriegelt zu lassen: Durch das Öffnen von Fenstern, Türen und Kofferraum können sich Pollen dennoch im Autoinnenraum festsetzen. Abhilfe schafft im Frühsommer eine regelmäßige Innenreinigung. Wer Zeit sparen möchte, verwendet einfach ein Reinigungsprodukt mit Aktivschaum, das für alle Fahrzeugflächen geeignet ist. „Den Schaum einfach auf das Polster, Armaturenbrett und Türen aufsprühen, kurz einwirken lassen und mit einem saugfähigen Micro Stretch Tuch abreiben. Und fertig“, empfiehlt Thomas Mayr, Kfz-Profi bei Berner Deutschland. 

Regelmäßiges Saugen befreit den Fußinnenraum sowie die Autositze von Pollen. Die wöchentliche Fahrt in die Waschstraße hingegen hilft, hartnäckigen Verunreinigungen mit Blütenstaub vorzubeugen. Eine Versiegelung zum Schluss mit Wachs garantiert einen glänzenden Auftritt und sorgt dafür, dass die Pollen dank der Imprägnierung schlechter am Lack haften. Zum Schluss einfach mit einem Ledertuch nachpolieren.

Extratipp: Wer unter einem besonders starken Allergieschub leidet, sollte wenn möglich aufs Autofahren verzichten. Denn es besteht immer das Risiko, dass es bei einer heftigen Niesattacke zu einem Unfall kommt.

Fotos: © Albert Berner Deutschland GmbH