Die kalte Jahreszeit macht nicht nur Menschen zu schaffen. Auch Autos müssen sich jetzt sprichwörtlich warm anziehen. Gerade wenn das eigene Fahrzeug über Nacht ungeschützt im Freien geparkt wird, passiert es immer mal wieder, dass der Motor morgens nicht gleich anspringt. Und was dann? Wie eine aktuelle Verbraucherstichprobe* im Auftrag von Berner zeigt, sind viele Deutsche ratlos, wenn sie den Zündschlüssel rumdrehen – und es plötzlich nur „Klack“ macht.

Laut Studie hatte gut jeder dritte Autobesitzer (28 %) hierzulande im Winter bereits Startprobleme bei seinem Pkw, jeder Fünfte (20 %) sogar schon häufiger. Mit einem Überbrückungskabel können Betroffene der streikenden Batterie in der Regel schnell wieder auf die Sprünge helfen. Was in der Theorie ganz leicht klingt, gestaltet sich in der Praxis jedoch relativ schwierig. Wie die Stichprobe unter 835 Verbrauchern zeigt, ist jeder zweite Autofahrer (50 %) nämlich ohne Überbrückungskabel im Straßenverkehr unterwegs.

Mehr noch: Selbst wer standardmäßig ein Überbrückungskabel an Bord hat, kommt im Fall der Fälle oftmals nicht weiter. Denn weniger als die Hälfte aller Deutschen (47 %) weiß, wie es richtig angeschlossen wird. Knapp jeder Fünfte (18 %) gibt offen zu, überhaupt keine Ahnung zu haben, in welcher Reihenfolge Plus- und Minuspole miteinander verbunden werden. Im Vergleich zu Männern (10 %) müssen insbesondere Frauen (27 %) bei dieser Frage sehr oft passen.

Vor diesem Hintergrund verwundert es kaum, dass sich ein großer Teil der Autofahrer unsicher fühlt, wenn es ums Überbrücken geht. Aus Angst, etwas falsch zu machen, legt mehr als ein Drittel der Befragten (35 %) eigenen Angaben zufolge nicht gleich selbst Hand an, sondern fragt vorsichtshalber eine andere Person oder Google um Rat. Interessant: Knapp 8 % der Deutschen haben sich speziell zum Thema „Starthilfe“ auch schon Erklärvideos auf YouTube angesehen.

Nicht immer bleibt die Unwissenheit übrigens ohne Folgen für die Technik. So berichten 5 % der Befragten, dass bei einem Überbrückungsversuch schon einmal Funken geflogen sind, weil das Kabel nicht korrekt angeklemmt worden ist. An einzelnen Wagen (3 %) entstand dadurch sogar ein Sachschaden.

Tipp: Beim nächsten Besuch in der Werkstatt des Vertrauens am besten den Fachmann fragen – serviceorientierte Kfz-Profis erklären ihren Kunden gerne, wie das Überbrückungskabel richtig angeschlossen wird. So ist man garantiert gut gerüstet, wenn der Motor des eigenen Fahrzeugs mal nicht gleich anspringt.

Stichprobe: Die media control GmbH hat 835 in Deutschland lebende Verbraucher im Alter von 14 bis 60 Jahren per Online-Panel befragt.

 

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